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(Thema). Poco allegro
1. Variation
2. Variation: Allegro molto
3. Variation: Poco adagio
4. Variation: Tempo di valse
5. Variation: Molto moderato
6. Variation: Allgero
7. Variation: Moderato Finale: Moderato

AUFFÜHRUNGSDAUER: ca. 12 Min.

FASSUNGEN:
Fassung für Blasorchester (op. 43a) >>> Quellen
Fassung für Orchester (op. 43b) >>> Quellen

VERLAGE:
G. Schirmer (Music Sales Classical)
Belmont Music Publishers (USA, Canada, Mexico)

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Carl Engel, der Präsident des Schirmer-Verlages in New York, regte die Komposition von Thema und Variationen für Blasorchester op. 43 mit doppelter Zielsetzung an; zum einen sollte das Repertoire der amerikanischen Blas­orchester durch ein anspruchsvolles Werk von einem der herausragenden Vertreter der neuen Musik bereichert werden, zum anderen hoffte er, dass ein Erfolg in diesem in Amerika so populären Medium Schönberg aus seinen pekuniären Schwierigkeiten helfen könnte.
Ermuntert auch durch die Unterstützung seines Schwie­gersohnes Felix Greissle, der ebenfalls im Schirmer-Verlag tätig war und mit amerikanischen Blasorchestern schon Erfahrungen gesammelt hatte, machte sich Schönberg nach der Abfassung eines Kontrapunkt-Lehrbuches am 20. Juni 1943 an die Arbeit, die er am 3. Juli abschloss (vgl. die Erste Niederschrift). Die Orchestrierung erfolgte dann in den nächsten Wochen: die Lichtpausreinschrift trägt das Enddatum 24. August 1943.
Schon während der Arbeit stellte sich heraus, dass die Komplexität des Schönbergschen Satzes die technischen Fähigkeiten der meisten amerikanischen Blasorchester möglicherweise übersteigen würde; aus diesem Grund schlug Greissle vor (Brief vom 16. August 1943), auch eine Fassung für Symphonieorchester herzustellen, und Schönberg scheint sich dieser Aufgabe rasch zugewandt zu haben. Schon im Oktober 1943 muss die Version für Symphonieorchester, op. 43B, fertig gestellt geworden sein.
Während Opus 43B ein Jahr später am 20. Oktober 1944 in Boston vom Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Serge Koussevitzky uraufgeführt wurde (wenn auch nicht zur Befriedigung Schönbergs), ließ die Premiere der Blasorchesterfassung noch einige Jahre auf sich warten. Von vornherein scheint klar gewesen zu sein, dass Richard Franko Goldman, der Dirigent der von sei­nem Vater Edwin Franko Goldman gegründeten Goldman Band in New York, die Uraufführung übernehmen würde. Die Premiere, durch Goldmans Einberufung zum Wehrdienst lange hinausgeschoben, fand schließlich am 27. Juni 1946 in New York statt.

© Schott Music, Mainz / Universal Edition, Wien

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