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AUFFÜHRUNGSDAUER: ca. 6 Min.

VERLAG: Belmont Music Publishers

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Schönberg komponierte Prelude op. 44 für gemischten Chor und Orchester im September 1945 als Introduktion zu einer Kantate über die biblische Schöpfungsgeschichte. Das Prelude bildet den Anfang eines von dem Komponisten und Verleger Nathaniel Shilkret bestellten Pasticcios über die Genesis, deren übrige Teile von Shilkret selbst (»Die Schöpfung«), Alexander Tansman (»Der Sündenfall«), Darius Milhaud (»Kain und Abel«), Mario Castelnuovo-Tedesco (»Die Sintflut«), Ernst Toch (»Die Verheißung«) und Igor Strawinsky (»Der Turmbau zu Babel«) stammen. Schönberg stellt den Zustand vor der Schöpfung durch eine Fuge (mit Introduktion und Coda) dar. Der Beginn des Prelude erscheint als Einleitung zur Einleitung. Schönberg formuliert aus wechselnden Reihenformen melodische Gestalten, die wie Themen wirken, zieht aber aus den »Themen« keine formalen Konsequenzen. Die Fuge (oder das Fugato) besteht aus sechs Themeneinsätzen und verweist trotz der Transformation ins Dodekaphone auf das Vorbild Bach. »Ich pflegte zu sagen, ›Bach war der erste Zwölftonkomponist‹. Das war natürlich als Witz gemeint.« (Schönberg, »Bach«, 1950)

© Arnold Schönberg Center

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