Reflexionen zu Schönberg in der Gegenwartskunst
bis 30. August 2013

   

   

    

Fotos © Hannes Böck

Pressemappe (Pdf)

Einen vollkommen neuen Weg der Annäherung an das Œuvre von Arnold Schönberg nimmt die Ausstellung ''art is: new art''. Erstmalig zeigt sie die Vielfalt des Interesses an Schönberg in den unterschiedlichen Medien der internationalen Gegenwartskunst, wobei alle der vertretenen Positionen unmittelbare Bezüge zu Schönberg herstellen. Zudem zeichnen sich KünstlerInnen wie Rodney Graham oder Marina Rosenfeld in ihrer Arbeit insbesondere durch ihre Auseinandersetzung mit Musik aus. Stephen Prina (US), der als Musiker auch ein Konzert geben wird, sucht die Auseinandersetzung auf der graphischen Ebene, indem er den Kreis als wiederkehrendes Motiv in den Notationen Schönbergs aufgreift, während Florian Pumhösl (A) in abstrakten Bildern auf die von zionistischen Ideen geprägten Raumvorstellungen in den Bühnenskizzen zum Sprechdrama ''Der Biblische Weg'' eingeht. Die Konzeptkünstlerin Hong-Kai Wang (TW) wiederum stellt Fragen nach der Veränderung musikalischer Formen durch Emigration und translokale Lebensbedingungen. Für ein Video arbeitete sie mit zwölf in Wien lebenden KomponistInnen, die jeweils auf ihre Weise ausgewählte Statements zur eigenen Situation in Kompositionen mit Sprechgesang interpretieren. Der in Krakau lebende Paweł Książek (PL) hingegen konzentriert sich in seiner Malerei auf Schönbergs Hände in historischen Fotographien und interpretiert sie bildlich als Ausdruck eines spannungsvollen Energieraumes. Vielen der aktuellen Werke werden außerdem Originale Schönbergs beigestellt. Eindrucksvoll zeigt ''art is: new art'' die enorme Präsenz von Themen aus dem Werk Schönbergs, vor allem aber die Beschäftigung mit der Persönlichkeit Schönbergs in der aktuellen bildenden Kunst.

KünstlerInnen: Rodney Graham (CAN), Paweł Książek (PL), Marcel Odenbach (D), Silke Otto-Knapp (D), Mathias Poledna (A), Stephen Prina (US), Florian Pumhösl (A), Marina Rosenfeld (US), Simon Starling (GB), Hong-Kai Wang (TW)

Kuratoren: Edek Bartz, Christian Meyer

Ausstellungsgestaltung und -architektur: Walter Kräutler, Florian Pumhösl

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